Was ist ein Split-Training?
Split-Training bezeichnet eine Trainingsaufteilung, bei der pro Einheit nur ein Teil der Muskulatur trainiert wird — etwa Oberkörper und Unterkörper an getrennten Tagen. Ziel ist, einzelnen Muskelgruppen mehr Volumen oder Erholung zu geben.
Abgrenzung zum Ganzkörpertraining
Beim Ganzkörpertraining werden in jeder Einheit alle großen Muskelgruppen belastet. Beim Split-Training wird das wöchentliche Pensum auf mehrere Einheiten verteilt, sodass jede Muskelgruppe seltener, aber mit höherem Volumen pro Einheit trainiert wird. Typische Varianten sind Oberkörper-Unterkörper-Splits (2er-Split) und Push-Pull-Beine (3er-Split).
Wirksamkeit im Vergleich
Nicht die Aufteilung entscheidet über den Muskelaufbau, sondern das wöchentliche Gesamtvolumen pro Muskelgruppe. Eine Meta-Analyse zur Trainingsfrequenz zeigte bei gleichem Volumen vergleichbare Hypertrophie-Zuwächse zwischen Split- und Ganzkörperprogrammen (Schoenfeld, Ogborn & Krieger, 2016).
Wann ein Split sinnvoll ist
Split-Programme eignen sich vor allem dann, wenn mehr als drei Einheiten pro Woche möglich sind oder das Volumen pro Muskelgruppe sehr hoch ausfällt. Für Einsteiger mit zwei bis drei Einheiten pro Woche empfiehlt das ACSM-Positionspapier typischerweise Ganzkörperpläne, da jede Muskelgruppe so mehrfach pro Woche gereizt wird (Ratamess et al., 2009).
Logge dein Training mit GymLog AI in 5 Sekunden
GymLog AI erkennt deinen Split automatisch und zeigt das Volumen pro Muskelgruppe über die Woche hinweg.
Auf die WartelisteQuellen
- Schoenfeld, B. J., Ogborn, D., Krieger, J. W. (2016). Effects of Resistance Training Frequency on Measures of Muscle Hypertrophy: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Medicine, 46(11). PubMed
- Ratamess, N. A., et al. (2009). Progression Models in Resistance Training for Healthy Adults (ACSM Position Stand). Medicine & Science in Sports & Exercise, 41(3). PubMed
- Grgic, J., Schoenfeld, B. J., Latella, C. (2018). Effects of Resistance Training Frequency on Gains in Muscular Strength: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Medicine, 48(5). PubMed