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Push Pull Legs Trainingsplan zum Übernehmen

Paul Hummel Zuletzt geprüft 25. September 2026 5 Min Lesezeit
Kurze Antwort

Ein PPL-Plan mit sechs Einheiten trainiert jede Muskelgruppe zweimal pro Woche. Pro Übung reichen 3 Sätze mit 6 bis 12 Wiederholungen nahe am Muskelversagen. So kommen Brust, Rücken und Beine auf 12 bis 18 direkte Sätze pro Woche.

Der Wochenablauf

Montag Push, Dienstag Pull, Mittwoch Beine, Donnerstag Push, Freitag Pull, Samstag Beine, Sonntag Pause. Die Übungen unten sind ein Beispiel und lassen sich durch gleichwertige Varianten ersetzen, etwa Kurzhanteln statt Langhantel.

Tag 1 und 4: Push (Brust, Schultern, Trizeps)

Tag 2 und 5: Pull (Rücken, hintere Schulter, Bizeps)

Tag 3 und 6: Beine (Quadrizeps, Beinbeuger, Gesäß, Waden)

Warum diese Zahlen?

Wiederholungen. Das ACSM empfiehlt für Muskelaufbau Lasten im Bereich von 1 bis 12 Wiederholungen mit Schwerpunkt auf 6 bis 12 (ACSM, 2009). Laut Schoenfeld et al. (2021) wächst der Muskel über ein breites Lastspektrum ähnlich, moderate Lasten gelten aber als effizientester Weg.

Sätze. Mit 3 Sätzen pro Übung erhalten Brust, Beine und Beinbeuger 12 direkte Sätze pro Woche, der Rücken 18. Das liegt im Bereich von 12 bis 20 Sätzen, den Baz-Valle et al. (2022) als Richtwert nennen. Arme und Schultern bekommen zusätzlich indirekte Arbeit aus den Grundübungen.

Intensität. Die Sätze sollten nahe am Muskelversagen enden. Das ACSM (2026) nennt als Ziel 2 bis 3 Wiederholungen in Reserve.

Pausen. Das ACSM empfahl 2009 für Hypertrophie 1 bis 2 Minuten zwischen den Sätzen. Bei trainierten Männern führten 3 Minuten Pause allerdings zu mehr Kraft und Muskelwachstum als 1 Minute (Schoenfeld et al., 2016). Bei schweren Grundübungen lohnt sich daher eher die längere Pause.

Steigerung. Laut ACSM (2009) wird die Last um 2 bis 10 % erhöht, sobald ein oder zwei Wiederholungen mehr als geplant gelingen.

Variante mit 3 Tagen: Jede Einheit wird nur einmal pro Woche trainiert, dadurch halbiert sich das Wochenvolumen. Um auf mindestens 10 Sätze pro Muskel zu kommen (ACSM, 2026), sind dann 4 bis 5 Sätze pro Übung nötig, was die Einheiten deutlich verlängert.

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Quellen

  1. American College of Sports Medicine (2009). Progression models in resistance training for healthy adults. Medicine & Science in Sports & Exercise, 41(3), 687–708. PubMed
  2. Currier, B. S., et al. (American College of Sports Medicine) (2026). Resistance Training Prescription for Muscle Function, Hypertrophy, and Physical Performance in Healthy Adults: An Overview of Reviews. Medicine & Science in Sports & Exercise, 58(4), 851–872. PubMed
  3. Schoenfeld, B. J., Grgic, J., Van Every, D. W. & Plotkin, D. L. (2021). Loading Recommendations for Muscle Strength, Hypertrophy, and Local Endurance: A Re-Examination of the Repetition Continuum. Sports, 9(2), 32. PubMed
  4. Schoenfeld, B. J., Pope, Z. K., Benik, F. M., et al. (2016). Longer Interset Rest Periods Enhance Muscle Strength and Hypertrophy in Resistance-Trained Men. Journal of Strength and Conditioning Research, 30(7), 1805–1812. PubMed
  5. Baz-Valle, E., Balsalobre-Fernández, C., Alix-Fages, C. & Santos-Concejero, J. (2022). A Systematic Review of The Effects of Different Resistance Training Volumes on Muscle Hypertrophy. Journal of Human Kinetics, 81, 199–210. PubMed
Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische, ernährungsmedizinische oder therapeutische Beratung. Bei Erkrankungen, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme oder Unsicherheiten sollte fachlicher Rat eingeholt werden.