Was ist ein Kaloriendefizit?
Ein Kaloriendefizit beschreibt den Zustand, in dem die tägliche Energiezufuhr geringer ist als der Gesamtumsatz. Es ist die physiologische Voraussetzung für eine Reduktion der Körperfettmasse.
Die Energiebilanz
Der menschliche Energiehaushalt folgt dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik: Energie geht weder verloren noch entsteht sie aus dem Nichts. Der Zusammenhang lässt sich in der Formel „Änderung der Körperenergie = Zufuhr − Verbrauch" zusammenfassen (Hall et al., 2012). Liegt die Zufuhr dauerhaft unter dem Verbrauch, werden körpereigene Energiespeicher angegriffen — primär Körperfett und Glykogen.
Grundumsatz, NEAT, Training
Der Gesamtumsatz setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Grundumsatz (60–75 %), NEAT (15–30 %), thermischer Effekt der Nahrung (8–15 %) und bewusstes Training (variabel). Eine Reduktion der Zufuhr ohne gleichzeitige Aktivität führt zu einem Defizit — ebenso wie erhöhte Aktivität bei gleicher Zufuhr.
Grenzen des Modells
Die Energiebilanz bleibt physikalisch korrekt, der Gesamtumsatz ist jedoch nicht statisch. Im Defizit sinkt der Energieverbrauch adaptiv ab (adaptive Thermogenese), was Stagnation erklärt, ohne die Grundregel zu widerlegen (Rosenbaum & Leibel, 2010).
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